Bügeln wird jetzt noch viel einfacher

Wed 14 September 2016

Trockenbügeleisen

Die derzeit lieferbaren Trockenbügeleisen lassen sich fast an einer Hand abzählen, neuere Modelle kommen nur noch extrem selten auf den Markt. Die überragende Dominanz der Dampfbügeleisen und Bügelstationen hat die Geräte zu einem Nischenprodukt werden lassen. Schade, wie immer noch viele finden, denn ein Bügeleisen ohne Dampf hat durchaus gewisse Vorzüge, die in Erinnerung zu rufen sich lohnt. Und da die meisten Modelle schon für wenig Geld zu haben sind, sind sie in gewissen Fällen zumindest als Zweitgerät eine ernsthafte Überlegung wert.

Wenig Technik – kinderleicht zu bedienen und robust

Trockenbügeleisen kommen mit deutlich weniger Technik aus, schließlich entfällt die Dampfproduktion. Lediglich die Temperatur muss über einen Drehregler eingestellt werden, und schon kann mit dem Bügeln losgelegt werden. Für Ungeübte oder Technikmuffel sind die Geräte ein wahrer Segen – und die oft mit allerlei Sonderfunktionen gespickten Dampfbügeleisen ein Schrecken. Das spartanische Innenleben hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn die Eisen sind dadurch weniger störanfällig als ihre dampfenden Kollegen und insgesamt betrachtet robuster. Ein Trockenbügeleisen hält oft ewig. Trivial, aber trotzdem bedenkenswert, ist ferner, dass die Geräte nicht verkalken können. In Regionen mit extrem hartem Wasser kann ein Trockeneisen daher eine bessere Wahl als ein Dampfbügeleisen sein, auch wenn diese mittlerweile fast alle über Anti-Kalk-System verfügen. Denn auf Dauer setzt das kalkhaltige Wasser auch in diesem Fall den Geräten unweigerlich zu.

Vorteile von modernen Bügeleisen:

  • handlich
  • praktisch
  • sparsam
  • robust
  • effizient

Leichtgewichte und kompakte Bauform

Dampfbügeleisen wiegen locker 1,5 Kilogramm, nur weniger liegen darunter, viele sogar darüber. Vollgetankt mit 300 bis 400 Milliliter Wasser, müssen also rund zwei Kilogramm über die Wäsche bewegt werden. Demgegenüber sind Trockeneisen wahre Leichtgewichte – nicht ohne Grund nennt man sie auch „Leichtbügler“. Deutlich unter 1 Kilogramm ist fast die Regel, in der Modellvariante als Reisebügeleisen – die meist ebenfalls keinen Dampf produzieren können – sind noch weiter Gewichtseinsparungen möglich. Allerdings taugen diese Geräte aufgrund ihrer schwachen Heizleistungen in der Regel nicht für den Hausgebrauch. Mit dem niedrigen Gewicht geht ferner eine kompakte Größe einher, und zwar sowohl des Gerätekorpus – es fehlt zum Beispiel der oft voluminöse Wassertank – als auch der Bügelsohle. Mit einem Trockenbügler lassen sich daher schwierige Stellen, etwa Hemdkragen- und Manschetten oder Knopfleisten, sowie generell komplizierte Kleidungsstücke einfacher bügeln als mit einem deutlich größeren und damit unhandlicheren Dampfbügeleisen. Bei Wäschestücken im XL-Format dagegen ist die kleine Bügelfläche der Sohle natürlich ein Nachteil.

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